Vor 16,5 Millionen Jahren unweit von Wien …

Vielleicht stimmt das mit dem „Wenn Engel reisen…“ oder wir hatten einfach nur Glück mit dem Wetter bei unserem Besuch (4C und 4G) am 23. September 2026 in der Fossilienwelt in Stetten. 

Es erwartete uns ein modernisiertes, erweitertes und sehr ansprechendes Gelände. 

Von einem äußerst kompetenten Studenten der Paläobiologie wurden wir durch die Ausstellung mit sensationellen, zum Teil weltweit einzigartigen Funden wie der größten fossilen Perle und dem Schädel eines Langschnauzendelphins geleitet. Und das alles verbarg sich bis vor etwa 30 Jahren unter einer Mülldeponie.

Draußen erwartete uns eine Zeitleiste, die die Evolution besser vorstellbar machte und zum Schluss das größte Austernriff der Welt. Dieses beeindruckte nicht nur mit seiner Entstehung, sondern auch mit dem Maß an ehrenamtlicher Arbeit, das in dessen Freilegung investiert wurde. 

In die Arbeitswelt von Paläontolog*innen konnte man am Schürffeld schnuppern. „Bewaffnet“ mit Sieben, Schaufeln und Pinseln legten die Jugendlichen Schätze wie Perlen, Haizähne, Seeigel-Stacheln usw. frei.

Nachdem der Wissensdurst gestillt und der Hunger geweckt war, ging es ans Würstelgrillen am offenen Feuer. 

Nach den drei Stunden waren alle überrascht, wie schnell die Zeit verflogen war.