Buddyfrühstück am Polgargymnasium

Ein guter Start in einer neuen Schule beginnt nicht nur mit dem ersten Unterricht, sondern mit dem Gefühl, willkommen zu sein. Genau dieses Gefühl möchten wir unseren neuen Schülerinnen und Schülern mit dem Buddy-Projekt vermitteln. Beim Buddy-Frühstück am Donnerstag und Freitag der ersten Schulwoche standen daher Begegnung, Austausch und ein gemeinsamer, genussvoller Start ins neue Schuljahr im Mittelpunkt.

Im Fokus des Buddy-Projekts steht das soziale Miteinander an der Schule. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe übernehmen dabei die Aufgabe, für die jüngeren Mitschülerinnen und Mitschüler da zu sein und ein offenes Ohr für ihre Fragen und Anliegen zu haben. So werden sie zu wichtigen Ansprechpersonen und unterstützen die neuen Schülerinnen und Schüler dabei, sich in unserer großen Schule zurechtzufinden.

Auch das Bewusstsein für gesunde Ernährung soll beim Buddy-Frühstück gefördert werden. Wie schon in den vergangenen Jahren gab es frisch vom Bauernhof abgeholte Marmeladen, Gemüse und Aufstriche. Die gemeinsamen Frühstücke boten damit nicht nur Gelegenheit zum Kennenlernen, sondern auch einen genussvollen und bewussten Start in den Schultag.

Alle acht ersten Klassen des Polgargymnasiums konnten am Buddy-Frühstück teilnehmen. Damit hatten auch heuer wieder alle unsere neuen Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Buddys kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen.

Zum Abschluss des Buddy-Projekts unternehmen die Klassen gemeinsam mit ihren Buddy-Begleitlehrern einen Buddyausflug. In den vergangenen Jahren besuchten einige Klassen dabei die inklusiven Projekte „Dialog im Dunkeln“ beziehungsweise „Hands Up“. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler in die Alltagswelt blinder und sehbeeinträchtigter beziehungsweise gehörloser und hörbeeinträchtigter Menschen eintauchen. Die Ausflüge bieten eine wertvolle Gelegenheit, soziale Kompetenzen weiterzuentwickeln, neue Perspektiven kennenzulernen und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Klassen zu stärken.

Dreitägiger THEATER-Workshop im Polgargym22          29.06 – 31.07.2026

„Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut.“ (Beppo Straßenkehrer in “MOMO“ von Michael Ende).

Wissend um d i e s e entscheidende Angelegenheit, weil ja Michael Endes „MOMO“ zuvor „inhaliert“, suchten wir – die Teilnehmer*innen des Theater-Workshops der 1E und Leiterin Mag.a Astrid Schabl, 13 an der Zahl – diesen gewichtigen Worten Beppos gerecht zu werden. Mit frühmorgendlichen Aufwärmrunden für Körper und Stimme, begleitet von feinen musikalischen Klängen, fanden wir (fast) alle immer in unsere Mitte und mit Hilfe bereitgestellter Kostüme schlussendlich auch in unsre Figuren. Dieses Jahr (nun schon zum fünften Mal insgesamt) begleiteten uns auch Rhythmus-Instrumente und Ukulelen auf unsre fantastische Bühnen-Reise. Aus Meditations und -Sensibilisierungsübungen lukrierten wir schöpferische Energien. Improvisationen im ganzen Raum (Aula des Polgargyms22) und auch „on stage“ ermöglichten uns dann – mithilfe von Teamgeist und Mut-Ausbrüchen – den Einstieg in die diversen Bühnenrollen. Was für ein Spectaculum! Verkleidet mit „bestem Tuch“, ausgestattet mit signifikanten Requisiten: ab auf Entdeckungsreise….- ins eigene Herz!

                                                   Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben:

                                                                     die Sterne der Nacht

                                                                     die Blumen des Tages

                                                                 und die Augen der Kinder.

                                                                        (Dante Alighieri)

Und wie sie geleuchtet haben, unsre Augen! Dante Alighieri hätte gejauchzt vor Freude: “Da capo, da capo!!!“

Aber keine Angst, gebrüllt und gejauchzt haben wir auch selbst: in der atemberaubenden Schiffsszene! Wenn MOMO und die KINDER aus der Umgebung ihre fantastischen Visionen aufleben lassen – wenn ein Tornado aufkommt und das riiiiiieeeesige Schiff mit uns als Besatzung in allergröbste Tuuurbuuuleeeeenzeeeen gerät! „Das Schum-Schum-Gummilastikum“ musste wieder einmal besiegt werden…- jaaaa, diesmal von u n s…! ;D

Jede Geschichte ist eine unendliche Geschichte. Nichts geht verloren, alles wird nur verwandelt. Und: Alle Zeit, die nicht mit dem Herzen wahrgenommen wird, ist verlorene Zeit. (Michael Ende)

                                                                                        (Mag.a Astrid Schabl und die „CREW der 1E“)

Girlsday 2026 – Besuch im Fernmeldebüro Wien

Liebe Leser, liebe Leserinnen!


Wir würden Ihnen gerne etwas von unserem Girlsday berichten. Alle Mädchen aus der 1G waren am 23.4.2026 in einem Fernmeldebüro in Wien. 
Uns wurde erklärt, was Funk überhaupt ist und Beispiele für seine Anwendung genannt. Außerdem haben wir die Aufgaben eines Fernmeldebüros kennengelernt. 

Was ist Funk überhaupt?

Funk ist die Verwendung elektromagnetischer Wellen zum Transport von Kommunikation in einem Frequenzbereich von bis zu 100 GHz. 

Was sind Beispiele für Funk?

Satelliten, Handy, Funkuhren, elektrische Zahnbürsten, Autoradios, Bluetooth – Kopfhörer, Antennen, W-Lan oder auch Waschmaschinen.

Was sind die Aufgaben eines Fernmeldebüros?

Funkbewilligungen erteilen, Funk- und Frequenzkontrolle, Marktüberwachung und Funkerprüfung bei z.B. Schiffen, Flügen und Amateuranwendungen.

Zum Schluss möchten wir Ihnen noch von einer Sache berichten, die wir sogar live gesehen haben. Uns wurde das neueste und das älteste Funkfahrzeug gezeigt. Das neueste war ca. ein Jahr alt und hat ca. 1,4 Millionen Euro gekostet. Der andere Funkwagen ist dagegen schon 14 Jahre alt. 

Der Girlsday hat uns sehr gefallen! 

Magdalena Kepplinger und Paulina Schuiki 1G

Hand in Hand – ein musikalisches Projekt der 1G

Zum Abschluss eines äußerst erfolgreichen Schuljahres hat die erste Instrumentalklasse des Polgargymnasiums im Rahmen der Projekttage ein ganz besonderes Gemeinschaftsprojekt verwirklicht: Die Schülerinnen und Schüler produzierten ein Musikvideo zu ihrem selbst komponierten Song.

Das fächerübergreifende Projekt verband die Unterrichtsgegenstände Musik, Deutsch, Digitale Grundbildung sowie Kunst und Gestalten. Die Kinder schrieben den Songtext, komponierten die Musik, zeichneten Bilder, gestalteten Animationen und probten ihr Musikstück. Anschließend übernahmen sie auch die Film- und Audioaufnahmen. Von der ersten Idee bis zum fertigen Musikvideo brachten sie ihre Kreativität, ihre Begeisterung und ihre vielfältigen Talente in jeden einzelnen Arbeitsschritt ein.

Bei der Umsetzung konnten die Schülerinnen und Schüler ihre musikalischen, künstlerischen und technischen Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis stellen. Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Gemeinschaftswerk, das Kreativität, Teamgeist und großes Engagement widerspiegelt und auf das die Kinder mit Recht stolz sein können.

Wir wünschen viel Freude beim Ansehen des Videos und beim Hören des Songs der 1g-Klasse!

Ein Eintauchen in die Welt Japans

Herzlicher Empfang auf „territorialem Gelände“

Am 29. Juni bot sich den Schülern und Schülerinnen der 3B die besondere Gelegenheit, das Japanische Informations- und Kulturzentrum zu besuchen. Schon beim Betreten der Räumlichkeiten wurde den Gästen bewusst, dass sie sich quasi auf extraterritorialem Gelände – einem Stück Japan mitten in der Stadt – befanden. Der Empfang war von der typisch japanischen, tiefen Gastfreundschaft geprägt: Die Besucher wurden überaus herzlich willkommen geheißen, was sofort eine einladende und neugierig machende Atmosphäre schuf.

Kulturvermittlung mit Tradition: Das Kamishibai

Der kulturelle Teil des Tages startete mit einer Reise in die japanische Erzählkunst. Den Gästen wurde das berühmte Märchen „Bunbuku Chagama“ (Die Glücksteekanne) präsentiert. Die Darbietung erfolgte in Form eines Kamishibai (traditionelles japanisches Papiertheater), bei dem die Geschichten durch kunstvolle Bildtafeln lebendig werden.

Begleitend zur Vorführung wurde die historische Brücke nach Europa geschlagen. Unter dem klassischen Erzählanfang „Mukashi, mukashi…“ (Es war einmal…) erfuhren die Teilnehmer, wie japanische Märchen vom späten 19. bis zum frühen 20. Jahrhundert ihren Weg nach Europa fanden und dort die Fantasie der Menschen beflügelten.

Workshop: Die Kunst des Furoshiki

Nach dem theoretischen und erzählerischen Input ging es in den praktischen Teil über. Ein interaktiver Workshop widmete sich dem Furoshiki – dem traditionellen japanischen Einschlagtuch, das bereits seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der Kultur des Landes ist.

Die Teilnehmer lernten die Ursprünge dieses vielseitigen Tuchs kennen, das einst als Kulturbeutel im Bad (daher der Name Furo-shiki) und später als cleveres Transport- und Verpackungsmittel für Waren und Geschenke genutzt wurde. Im Workshop durften alle selbst Hand anlegen und verschiedene Falt- und Knotentechniken ausprobieren, um Gegenstände stilvoll und nachhaltig zu verpacken.

Fazit: Der Besuch war eine gelungene Symbiose aus historischer Wissensvermittlung und praktischer Kulturerfahrung. Ein inspirierender Tag, der die Brücke zwischen Japan und Europa ein Stück weit schmaler gemacht hat.

Das 16. Wettlesen im Rahmen der Polgar Lesestars

Am 23. Juni 2026 wurden in diesem Schuljahr bereits zum sechzehnten Mal die „Polgar Lesestars“ gekürt. Alle Unterstufenklassen konnten an dem Wettbewerb teilnehmen. Die über 40 Teilnehmer*innen stellten in drei Runden ihre Lesefähigkeiten auf verschiedenste Weise unter Beweis. 

In der ersten Runde wurde das Textverständnis mithilfe von Fragen zu kurzen Texten sowie anderen kleinen Leseübungen überprüft. 

Die Teilnehmer*innen, die es in die zweite Runde schafften, lasen aus einem von den Organisatorinnen vorgegebenen Pflichttext. Eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Lehrpersonen des Polgargymnasiums, einer Vertreterin des Elternvereins sowie der Direktorin, entschied schlussendlich, wer es in die Finalrunde schaffte. 

Die zwölf Finalist*innen trugen schließlich Ausschnitte aus selbst ausgewählten Texten vor der Jury und dem Publikum, das aus Kandidat*innen und Unterstützer*innen verschiedener Klassen bestand, vor. 

Alle Finalist*innen lasen beeindruckend vor, sodass es zu einer knappen Entscheidung kam. Letzten Endes konnten diese Schüler*innen überzeugen: 

In der Kategorie der 1. und 2. Klassen ging Bruno Paunescu (2G) als Sieger hervor, gefolgt von Mona Seidl (1D) und Maya Abdullina (1G). 

In den 3. und 4. Klassen konnte Rosa Fuhrmann (4D) das Wettlesen für sich entscheiden, den 2. Platz belegte Eliza Popescu (4G) und den 3. Rang  Cosmo Schachinger (4H)

Die sechs Gewinner*innen freuten sich über eine Urkunde, eine Medaille und vor allem über Büchergutscheine der Buchhandlung „Seeseiten“, die vom Elternverein zur Verfügung gestellt wurden, herzlichen Dank!

Alle Teilnehmer*innen waren mit sehr viel Eifer bei der Sache und bewiesen, dass Lesen große Freude macht! 

Die beiden Organisatorinnen danken den zahlreichen Leser*innen und der Jury für ihre Teilnahme und Unterstützung! 

Mag. Lena Kusebauch, BA & Mag. Jasmin Aschauer 

Das österreichische Parlament – Projekt der 7Cbg / „Wahlpflichtfach Tagespolitik“ 

Am 5. Juni 2026 besuchte ein Teil der 7Cbg (2025/26) im Rahmen des “Wahlpflichtfachs Tagespolitik” mit Mag.a Astrid Schabl das österreichische Parlament am Ring in der Wiener Innenstadt. Wir, Lisa Koller, Zamzama Ahmadi und Maja Stojanovic, hatten im Vorfeld die Exkursion im Rahmen der „Projektgestaltung fürs 2. Semester“ organisiert. Nach genauer Planung und anschließender Buchung, nach erfolgreicher Kommunikation mit dem Parlamentsteam vor Ort starteten wir in die Projektzielgerade. Nachdem wir uns durch 29 Paragraphen der Hausordnung gearbeitet hatten, konnten wir unseren Projektteilnehmer*innen detaillierte Infos zur bevorstehenden Exkursion bereitstellen. Für den Eintritt selbst benötigt man prinzipiell einen gültigen Lichtbildausweis (Pass z.B.) und muss eine Sicherheitskontrolle durchlaufen. Das Auflisten aller Teilnehmer*innen ist Standard.

Nach unserer Ankunft vorm „Hohen Haus“ (vom Dänen Theophil von Hansen im griechischen Stil zwischen 1874 – 1883 erbaut) und nach kurzer Zwiesprache mit „Pallas Athene“ (Göttin der Weisheit u.a.), der eindrucksvollen 5,5 Meter hohen Schutzgöttin vor dem berühmten Bauwerk, betraten wir gespannt das Parlamentsgebäude durch den Besuchereingang. Seit der Renovierung (2018 – 2022) befindet sich dieser nun direkt hinter dem Brunnen, hinter Pallas Athene (von Carl Kundmann 1902 errichtet) und den einzelnen Statuen, die die „ausübenden Gewalten“ darstellen. Die Gewaltentrennung wird damit hervorgehoben – zwischen dem Parlament, das die Gesetze beschließt (Legislative) und den Vollziehenden/Kontrollierenden der Gesetze (Exekutive und Judikative).

Beim Eintritt mussten wir eine Kontrolle durchlaufen, die der am Flughafen ähnelt. Dabei wurden unsere Ausweise genau kontrolliert und unsere Taschen gescannt. Die Personenliste musste präsentiert werden. 

Im sogenannten „Demokratikum“, dem nun (für alle Besucher*innen) frei zugänglichen Bereich des Parlaments, erwartete uns schon unser auskunftsfreudiger Parlamentsguide, der Kopfhörer für die Führung und Erstinformationen aus- und bekanntgab. Hier können alle Besucher*innen des weitläufigen „Haus des Volkes“ durch interaktive Bildschirme und Ausstellungsgegenstände erste gewichtige Eindrücke zur Parlamentsgeschichte und dem Geschehen drumherum gewinnen. Der Infodesk „Agora“ (der „Marktplatz“ in der Antike) dient nicht nur als „Versammlungsort des Volkes“, sondern auch zur Orientierung im Haus. Auskünfte über Parlamentarismus, Demokratie und Führungen können hier eingeholt werden. Alles in allem eine beeindruckende Location, in deren Kulissen sich Staatsbürger*innen aus aller Welt eifrigst tummeln.

Das HERZ des Hohen Hauses konnte nun mit unsrem Guide durch die eindrückliche „Säulenhalle“ betreten werden. Hier trifft man sich immer wieder für größere Veranstaltungen. Politikinteressierten ist sie auch aus den Medien bekannt. Die Sendungsmacher von „Hohes Haus“, die jeden Sonntag um 12:00 auf ORF2 (öffentlich-rechtlicher Fernsehsender) übertragen, nutzen besagte Säulenhalle auch für Interviews mit Abgeordneten/Mandatar*innen unterschiedlicher Couleur. Aus sämtlichen Innenräumen des Parlaments werden Neuigkeiten über die politische Arbeit im österreichischen Nationalrat und Bundesrat gesendet. Weiters besuchten wir einen Empfangssaal, in dem sich neben zahlreichen Statuen griechischer Gottheiten auch eine moderne Kunstinstallation (von Heimo Zobernig) befindet, die die Öffnung des Parlaments für den öffentlichen Raum und die Bevölkerung symbolisieren soll. Einblick wurde uns auch in den historischen Sitzungsaal gewährt, der früher der Versammlungsort des ,,Abgeordnetenhauses“ war. Heute wird er von der Bundesversammlung genutzt, außerdem finden Feste und Gedenkfeiern des Nationalrats darin statt. Der jetzige – erfolgreiche und „bestens geeichte“- Bundespräsident Alexander van der Bellen wurde darin zweimal feierlich angelobt. 

Der Bundesratssitzungssaal wurde uns ebenso detailliert vorgestellt wie unser aller Highlight des Tages: der Nationalratssaal mit seiner imposanten Glaskuppel! Hier durften wir zuerst auf den kreisförmig angeordneten Sitzen der 183 Abgeordneten Platz nehmen und (!) im Anschluss daran prüfende Blicke von der Regierungsbank aus in dieses Plenum werfen! Als Bundes/Vizekanzler*in, Minister*in, Staatssekretär*in in spe, quasi😊! Der NR-Saal war im Zweiten Weltkrieg damals zerstört und später wiederaufgebaut worden. Unter dem spektakulären Glasdach (auch tönbar!) prangt über der Nationalratspräsident*innenbank ein riesiger Adler mit Hammer, Sichel und Krone. Gesprengte Ketten weisen auf B e f r e i u n g hin! Abschließend genossen wir noch den Blick von ganz oben aus der „Demokratiewerkstatt“ hinab auf diesen Saal. So nah am Himmel ist man im ganzen Haus nicht. Schön, dass man der Jugend, die in diesen Räumlichkeiten wichtige politische Workshops besuchen kann, den Blick nach unten und oben öffnet – es scheint fast so, als wolle man hier – „am Juché“- das Hirn aller auslüften, Neues einfangen und den Geist unserer wunderbaren Demokratie mit gehörig frischem Wind umspielen!

Maja Stojanovic, Zamzama Ahmadi und Lisa Koller/7Cbg/ TAGESPOLITIK

Druckgrafikwerkstatt in Bildnerischem Gestalten: BG-Gruppe 6CD

Ein Schwerpunkt im künstlerischen Unterricht des BG-Zweiges ist die praktische Arbeit im Bereich Druckgrafik. Die Schüler*innen arbeiteten mit der Technik des Tiefdrucks (Kaltnadelradierung in Rhenalonplatten) und druckten mit unserer großen Druckpresse Auflagen von je vier Abzügen auf Baumwoll-Büttenpapier.

Zusätzlich druckten wir in unserer improvisierten Werkstatt im Kunstsaal BE1 auch Monotypien mit Plexiglasplatten und Moosgummidrucke in Hochdrucktechnik. Bei diesen Drucken experimentierten wir mit verschiedenen Linoldruckfarben, den Schüler*innen gelangen wirkungsvolle Farbübergänge, auch Farbklekse beleben die Arbeiten auf Papier.

Typisch für Drucktechniken ist, dass trotz seriellen Arbeitens jeder Originaldruck ein Unikat darstellt, die vielfältigen Ergebnisse sprechen für sich. Wir alle hatten große Freude am Drucken und Experimentieren und sind sehr zufrieden mit den großartig gelungenen Druckgrafiken.

Die BG-Schüler*innen der 6CD und Mag. Doris Sebesta-Deninger

Junge Forscher:innen zu Gast in unseren Chemiesälen

An insgesamt acht spannenden Tagen durften wir verschiedene Volksschulklassen aus dem 22. Bezirk in den Chemiesälen unserer Schule, unter dem Motto Science macht Spaß, begrüßen. Für die jungen Besucher:innen wurde Chemie dabei hautnah erlebbar: Sie konnten Farben mischenSlime herstellen, spannende Reaktionen beobachten, mit Feuer experimentieren und viele weitere faszinierende Versuche ausprobieren.

Mit großer Neugier, Begeisterung und leuchtenden Augen tauchten die Kinder in die Welt der Naturwissenschaften ein. Am Ende gingen die jungen Forscher:innen nicht nur mit selbstgemachtem Slime, sondern auch mit einem großen Lächeln nach Hause.

Ein herzliches Dankeschön gilt den engagierten Schüler:innen der 4E und 4F, die die Volksschulkinder bei den Stationen großartig unterstützt haben. Ebenso danken wir Prof. Vorlaufer, Prof. Kolber und Prof. Braun für die Organisation, Betreuung und Durchführung dieser gelungenen Chemietage.