Titel verteidigt mit Doppelpack

Die 16. Bundesmeisterschaft und zugleich die 2. Sparkasse Schülerinnenliga fand von 21.-24. Juni in Obertraun (Oberösterreich) statt. Letztes Jahr konnte der Titel nach einigen Jahren Pause wieder nach Wien ins Polgargymnasium geholt werden. Diesen wollten die Polgargirls heuer verteidigen.

In Gruppe A dominierten die Wienerinnen klar: 2:0-Auftaktsieg gegen die Tirolerinnen aus Wörgl, ein knappes 2:1 gegen die Eisenstädterinnen sowie ein 2:0 gegen Peuerbach und ein 7:1 gegen das Schulzentrum Spittal/Drau. Im Semifinale trafen die Polgargirls auf einen alten Bekannten – den letztjährigen Finalgegner aus Rohrbach.

Dieses Mal wurden die Rohrbacherinnen nach einer kurzen Abtastphase mit 7:1 geschlagen.

Die Truppe von Co-Betreuerin Veronika Zeppetzauer nutzte ohne Kompromisse ihre Chancen und fuhr einen klaren 7:1-Sieg ein. Somit war das große Bundesfinale fixiert. Die Kooperationsschule des Wiener Fußballverbandes traf schlussendlich am Mittwoch bei 35 Grad auf den Landesmeister aus der Steiermark, das BG Rein.

Im Gegensatz zu den ersten Begegnungen gelang schon mit dem ersten Angriff über Jasmin Ayvaz gleich das 1:0 durch Anna Pannosch, die schon im Rückraum dem Ball von ihrer Mitspielerin entgegenlief. Danach folgten noch die eine oder andere sehr gute Einschussmöglichkeit, die entweder die gegnerische Torfrau zunichte machte oder Lenia Knofl oder Kapitänin Ava Body (beides Auswahlspielerinnen des Wiener Fußballverbands) knapp verzogen. So ab der 10 Minute stellten sich die Steirerinnen besser auf die Polgargirls ein und fanden mit ihrem schnellen Spiel in die Spitze auch die eine oder andere Torchance vor.

Nach der Pause änderte sich nichts am Spielgeschehen. Das Polgargymnasium versuchte mit Passspiel in Tornähe zu kommen und die Finalgegnerinnen mit schnellen Umschaltmomenten. Bei der großen Hitze kamen schon harte Zweikämpfe zustande, die aber ohne Verletzungen bleiben. Gegen Ende des Finales standen bei der Karlheinz Piringer-Truppe drei Spielerinnen in der Abwehr und drei griffen an. Damit kam es nie zu einer Überzahlsituation. Erst in der 54. Minute gewann Ayvaz einen Zweikampf auf der gegnerischen Torlinie und dribbelte in den Strafraum, dort bediente sie wieder Pannosch, die in den Ball hineinlief und mit links den Deckel zum 2:0 draufmachte. Geschickt wurden die letzten Minuten von der Uhr gespielt und dann brachen die Dämme und das Wiener Polgargymnasium verteidigte den letztjährigen Titel mit sechs Siegen am Stück. Mit dem Pannosch-Doppelpack wurde der insgesamt neunte Bundesmeistertitel in der 16-jährigen Sparkasse Schülerinnenliga Geschichte eingefahren.

„Ich ziehe meine Kappe von der Leistung der Polgargirls. Bei diesen heißen Temperaturen und der Intensität im Spiel verdienten sie sich den Bundesmeistertitel der Sparkasse Schülerinnenliga“, war Piringer angetan von seinen Spielerinnen.

„Die Polgargirls haben sich in diesen vier Tagen zu einer geschlossenen und harmonischen Mannschaft entwickelt“, stellte Zeppetzauer zufrieden fest.

Viele Ehrengäste aus dem sportlichen Bereich waren vor Ort: Johann Gartner, Chef im ÖFB für Frauenfußball, Bogdan Frisu, Akademieleiter von St. Pölten.

Die Geschäftsführerinnen vom Bundesministerium, Birgitt Schalkhammer-Hufnagl, und vom ÖFB Jasmin Eder (Ex-Polgarschülerin) schupften die Bundesmeisterschaft.

Ergebnisse:

Vorrunde:

Gruppe A:

Polgar – Wörgl (T) 2:0 (2:0).- Torfolge: 1:0 (8.) Knofl, 2:0 (11.) Body.

Polgar – Eisenstadt (Bgld) 2:1 (0:1).- Torfolge: 0:1 (1.), 1:1 (13.) Knofl, 2:1 (20.) Pass.

Polgar – Peuerbach (OÖ) 2:0 (1:0).- Torfolge: 1:0 (11., 8m) Knofl, 2:0 (22.) Body.

Polgar – Spittal/Drau 5:1 (5:0).- Torfolge: 1:0 (1.) Knofl, 2:0 (3.) Ayvaz, 3:0 (5.) Body, 4:0 (6.) Isabel, 5:0 (11.) Lule, 5:1 (21.).

Semifinale:

Polgar – Rohrbach (OÖ) 7:1 (3:1).- Torfolge: 1:0 (11.) Knofl, 2:0 (18.) Body, 2:1 (20.), 3:1 (24.) Pannosch, 4:1 (27.) Ayvaz, 5:1 (30.) Isabel, 6:1 (32.) Isabel, 7:1 (42.) Krzywon.

FINALE:

Polgar – Rein (Stmk) 2:0 (1:0).- Torfolge: 1:0 (1.) Pannosch, 2:0 (54.) Pannosch.

KADER:

Body, Pass, Russ, Pannosch, Ayvaz, Knofl, Lethner, Krzywon, Lule, Lorber, Burgstaller, Efe, Isabel.

Anna Pannosch freute sich nach dem vorentscheidenden Treffer zum 2:0. Somit erzielte sie einen Doppelpack im Bundesfinale.
Zwei Vorlagen zu den beiden Finaltoren lieferte Jasmin Ayvaz. Darüber hinaus fand sie noch einigen Chancen vor, die aber von der guten steirischen Torfrau pariert wurden.
Am Ende waren alle Polgargirls erleichtert. Beim Foto mit den Ehrengästen und Sponsoren der 16. Bundesmeisterschaft der „Sparkassen Schülerinnenliga“ kam das müde Siegerlächeln.
Das letzte Spiel für die Viertklässlerinnen (Fanny Pass, Mia Lethner, Sophie Burgstaller, Leonie Russ, Ava Body) mit ihrer Klassenvorständin und Co-Trainerin Veronika Zeppetzauer. So schauen erleichterte Bundessiegerinnen aus.
Mit dem Meisterteller in der Hand lässt es sich gut lächeln, wenn auch noch die Meistermedaille um den Hals baumelt – so sehen Polgargirls gerne aus.
Coach Karlheinz Piringer präsentiert inmitten seiner Polgargirls seine neue Dress, die ihm die Spielerinnen zum Meistertitel schenkten.

Fotos:     zVg copyright: Sparkasse Schülerinnenliga

Advanced Polgarvoices: Konzert im Schloss Esterhazy 

Für die Advanced Polgarvoices (Chor der 3. und 4. Klassen, Leitung: Prof. Sabine Schyr und Prof. Sara Starzinger) stand dieses Schuljahr ganz im Zeichen des Choraustauschs mit dem Theresianum Eisenstadt. Bereits im März 2024 wurde der Kontakt mit dem Theresianum hergestellt und die Planungen dafür begannen. In diesem Schuljahr konnte der Choraustausch nun endlich stattfinden.  

Im November kamen die SchülerInnen der 3C und 4C des Theresianum für einen Probentag zu uns an die Schule und wir begannen mit der Einstudierung eines gemeinsamen Programms. Im April folgte unser Gegenbesuch in Eisenstadt, bei dem wir sehr herzlich von den SchülerInnen und LehrerInnen des Theresianums empfangen wurden. 

Als Abschluss dieses gemeinsamen Chorjahres diente das Schulkonzert des Theresianums im Haydnsaal des Schloss Esterhazy, bei dem wir drei Stücke als großer gemeinsamer Chor präsentierten und sogar ein Stück alleine zum Besten gaben. Im Ambiente des Haydnsaals zu singen, noch dazu vor vollem Saal, war eine ganz besondere Erfahrung für unsere SchülerInnen. Eine kleine Kostprobe unseres Stücks sowie einige Impressionen des Konzerttags finden Sie in folgendem Video, das SchülerInnen der 4D erstellt haben. 

Ein besonderer Dank geht an die 3C und die 4C des Theresianums Eisenstadt und insbesondere an Herrn Manuel Pepert, Frau Eva Monetti und Frau Eszter Mayer vom Theresianum Eisenstadt, die diesen Choraustausch erst ermöglicht haben.  

Vom Anstoß an durchkombiniert – 1:0

Das heurige Landesfinale der Schülerinnen-Fußballliga (SFL) – 1. + 2. Klasse – stand auf hohem Niveau. In der Finalgruppe warteten auf die Polgargirls das BRG Ella Lingens und das BRG Contiweg.

Auf dem SV-Donau-Platz waren die Partien eng. Contiweg verlor gegen das Polgargymnasium mit 2:4 und spielte gegen die Ella Lingens nach 3:0-Führung nur 4:4. Doch das reichte zum Finaleinzug, da das Polgar gegen die Ella Lingens mit 4:0 gewann.

Die Kooperationsschule des Wiener Fußballverbandes, die Polgargirls, starteten überzeugend ins Finale. Bevor die Gegnerinnen den Ball berühren konnten, stand es schon 1:0 für den Favoriten. Bis zur Pause lautete der Zwischenstand 5:1. Im zweiten Abschnitt kamen schließlich alle Spielerinnen zum Einsatz und so stand es nach 30 Minuten 9:2 für die Polgargirls. 

Somit wiederholte das Polgargymnasium den Vorjahrestitel und durfte mit dem Pokal stolz nach Hause fahren.

„Das Finale war das Beste, was die Spielerinnen am Finaltag zeigten. Sie kombinierten sich schön durch und schossen überlegt die Tore. Das intensive Coaching von Christina Gaal und Karlheinz Piringer in den ersten beiden Spielen machte sich so bezahlt“, waren die beiden Betreuer froh, dass sie den Polgargirls vorher intensiv etwas mitgaben.

Ergebnisse:

Polgar – Contiweg 4:2 (3:0).- Torfolge: 1:0 (4.) Stojkovic, 2:0 (5.) Ayvaz, 3:0 (10.) Stojkovic, 4:0 (13.) Ayvaz, 4:1 (20.), 4:2 (21.).

Polgar – Ella Lingens 4:0 (2:0).- Torfolge: 1:0 (8.) Lorber, 2:0 (9.) Stojkovic, 3:0 (14.) Ayvaz, 4:0 (16.) Ayvaz.

FINALE:

Polgar – Contiweg 9:2 (5:1).- Torfolge: 1:0 (1.) Stojkovic, 2:0 (4.) Avaz, 3:0 (6.) Ayvaz, 4:0 (8.) Ayvaz, 4:1 (11.), 5:1 (15.) Ayvaz, 6:1 (16.) Stojkovic, 7:1 (16.) Lechner, 7:2 (23.), 8:2 (28., 8m) Efe, 9:2 (20.) Aldzic.

Kader:

Efe, Pauer E.+M., Palkovich, Dolinsky, Lechner, Ayvaz, Lorber, Aldzic, Lule, Stojkovic, Krenn, Kaur

Fans: Toth, Abou El-Khir, Ilic, Mayrabekowa, Attia, Spitzer, Isayeva

So sehen Sieger aus – die Polgargirls belohnten sich nach einer harten Vorrunde mit einem tollen Finalspiel zum Landesmeistertitel.
Kapitänin Jasmin Ayvaz führte die Polgargirls souverän zum Titel. Ihre unwiderstehlichen Durchbrüche waren nicht zu verteidigen.

Fotos:            Alex Matzka              gebührenfrei

30 Jahre Städtefreundschaft: Polgar-Schüler*innen verbinden Wien und Tokio mit virtuellem Musikprojekt

Die Wiener Donaustadt und den Tokioter Bezirk Arakawa verbindet seit 1996 eine intensive Partnerschaft, die traditionell durch regelmäßigen Jugendaustausch und kulturelle Projekte gepflegt wird. Als feste Säule dieses Austauschs durfte unsere Schule, das Polgargymnasium, einen ganz besonderen Beitrag zur feierlichen 30-Jahr-Feier beisteuern: Ein virtuelles Musik- und Videoprojekt, das als offizieller Festbeitrag präsentiert wurde!

Unter der Leitung unseres Musikpädagogen Klaus Göhr haben Schülerinnen und Schüler ein kreatives Zeichen der Verbundenheit gesetzt – und das über eine Distanz von mehr als 9.000 Kilometern.

Wenn Rhythmus Grenzen überspringt: Die Symbolik der Trommeln

Ein zentrales Highlight des  Videos ist der kraftvolle Einsatz von Trommeln, der eine ganz besondere Bedeutung hat:

  • Hommage an die Taiko-Tradition: Der Partnerbezirk Arakawa und die japanische Kultur sind weltbekannt für das traditionelle Taiko-Trommeln (große japanische tonnenförmige Trommeln). Unsere Jugendlichen haben dieses Element musikalisch aufgegriffen, um eine direkte Brücke nach Tokio zu schlagen.

Das fertige Video und die musikalischen Grüße aus der Donaustadt können hier bestaunt werden:

Das Polgargym beim Frauenlauf im Prater

Bericht von Zoey S.

Am Sonntag, dem 31. Mai 2026 nahmen viele Schülerinnen und drei Lehrerinnen der Polgarstraße am Österreichischen Frauenlauf im Wiener Prater teil. Das Wetter war herrlich und die Stimmung einfach großartig.

Der Startschuss für die ersten Läuferinnen fiel bereits um 9:00 Uhr. Für manche von uns war es der allererste Frauenlauf und deshalb war die  Aufregung und Vorfreude entsprechend groß. Einige Schülerinnen liefen alleine, andere gemeinsam mit ihren Freundinnen. Entlang der gesamten Strecke wurden wir lautstark von den Zuschauerinnen und Zuschauern angefeuert. Das hat mich besonders motiviert und richtig Spaß gemacht.

Nach 5 Kilometern kamen wir alle überglücklich ins Ziel. Manche erschöpft, aber alle stolz. 

Ich möchte auf jeden Fall auch in den nächsten Jahren wieder an den Start gehen!

Liebe Zoey!
Wir reservieren dir schon jetzt einen Startplatz  im Jahr 2027. 😉

Liebe Grüße
Das Frauenlaufteam

Zwei Podestplätze beim Landesschulaquathlon

Beim Landesschulaquathlon, der am 3. Juni 2026 in der Seestadt stattfand, konnte – unter widrigsten Wetterbedingungen – Karlotta Kühne (4B) einen 2. Platz in der Kategorie Unterstufe 2 (3+4. Klasse) holen. 

Jasmin Andrea Bartsch (1D) schwamm sensationell gut und konnte nach dem Lauf den ersten Platz in der Unterstufe 1 (1+2. Klasse) holen. Leider gab es einen Fehler (Stromausfall, Laufchip wurde nicht erfasst) bei der Zeitnehmung und Jasmin wurde nicht erfasst. Erst nach langen Interventionen konnte am nächsten Tag der 1. Platz  ermittelt werden. Daher gibt es nur ein Foto mit dem Pokal.  

Die  Erfolge unserer Athletinnen sind eine große Freude für die Schulgemeinschaft.

MMag. Marianne Ginzel 

Trommelwirbel für die magischen Märchenrollen der 1GH

In den vergangenen Wochen drehte sich im Deutschunterricht der 1. Klassen fast alles um das Thema Märchen.

Die Deutschgruppe der 1GH präsentierte in Form von Märchenrollen am Ende ihr gesammeltes Märchenwissen und ihre Kreativität. Zum Einstieg in das Thema stellten die Schüler*innen in der Schulbibliothek ihr Vorwissen über Märchen unter Beweis und erkundeten die Märchenbücher in der Bibliothek. Anschließend wurden im Unterricht verschiedene Märchen gelesen, besprochen und schlussendlich auch bei der letzten Schularbeit eigene Märchen verfasst. Dabei lernten die Schülerinnen typische Merkmale dieser besonderen Textsorte kennen und konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Als Schreib- und Kreativprojekt folgte die Gestaltung einer sogenannten „Märchenrolle“. Dafür verwandelten die Schüler*innen leere Chips- und Tennisballdosen in kreative Kunstwerke. Die Rollen wurden passend zu den gewählten Märchen von den Gebrüdern Grimm oder Hans Christian Andersen gestaltet und mit Steckbriefen, Tagebucheinträgen, Interviews und anderen kreativen Texten gefüllt.

Bei den Präsentationen zeigten die Schüler*innen nicht nur ihre kunstvoll gestalteten Märchenrollen, sondern lasen auch ausgewählte Texte vor. Besonders die Interviews mit Märchenfiguren und die Tagebucheinträge sorgten für viele lustige Momente und brachten die Klasse immer wieder zum Lachen.

Im Anschluss an jede Präsentation gaben sich die Schüler*innen gegenseitig Feedback. Dabei lernten sie, wie man Rückmeldungen freundlich, wertschätzend und konstruktiv formuliert.

Die beeindruckenden Märchenrollen können noch bis zum Ende des Schuljahres in der Schulbibliothek bestaunt werden.

Mag. Melanie Haselsteiner und die Deutschgruppe der 1GH

Favoritenrolle gerecht geworden

Nachdem letztes Jahr schon mit der De La Salle-Schule ein anderer Finalgegner auf das Polgargymnasium wartete, stand heuer mit der SMS 2 Wittelsbachstraße wieder ein Gegner im Landesfinale der Mädchenfußballschülerliga, der nicht Ella-Lingens-Gymnasium hieß.

Die Mega-Kulisse – ca. 1000 Schülerinnen – machten dieses Schülerliga-Finale der Burschen und Mädchen trotz strömenden Regens zu einem unvergesslichen Moment. 

Von Beginn an zeigten die favorisierten Polgargirls, dass sie das Finale gewinnen wollen. Doch die Nervosität machte beiden Teams einen Strich durch die Rechnung. Gezielte Aktionen waren zu Beginn Mangelware. Erst mit dem 1:0 für den Favoriten durch Lenia Knofl beruhigte sich ein wenig das Spielgeschehen. Das Polgargymnasium bekam nun das Spiel besser in den Griff. Das 2:0 wieder durch Knofl nach 25 Minuten verunsicherte die bis dahin gut verteidigenden Wittelsbacherinnen. Sie schafften immer wieder kleine Nadelstiche. Allerdings pfiff FIFA-Schiedsrichterin Sara Telek in der letzten Minute der ersten Hälfte Strafstoß für die Polgargirls. Diesen verwandelte Sara Kalajdzic sicher zum 3:0-Pausenstand. 

Zu Beginn des zweiten Abschnittes überrumpelten die Polgargirls die Gegnerinnen und stellten durch Ava Body mit dem schönsten Tor des Tages – sie kam über die Seite in den Strafraum und überhob die herausrutschende Torfrau gekonnt – zum vorentscheidenden 4:0. Wittelsbach-Torfrau Rejhana Fekovic machte schon in der ersten Hälfte viele Einschussmöglichkeiten des Polgargymnasiums mit ihrem guten Stellungsspiel zunichte. Danach plätscherte das Finale so dahin – die Treffer zum 5:0 (29.) durch Body und 6:0 (37.) durch Mia Lethner waren Draufgabe. Spannend wurde es noch einmal nach 40 Minuten, als es wieder Strafstoß gab, den Torfrau Leonie Russ zum 7:0-Endstand verwertete. Nach 60 Minuten und noch immer Regen pfiff schlussendlich Telek das große Landesfinale der Sparkassen Schülerinnenliga im Sportcenter Donaucity ab.

„Sie ließen von Beginn – trotz Nervosität – nicht viel anbrennen. Der Sieg war verdient und die Polgargirls belohnten sich für deren Engagement“, zeigte sich Betreuer Karlheinz Piringer sehr stolz.

Somit steht die Kooperationsschule des Wiener Fußballverbandes (WFV), das Polgargymnasium, zum 15. Mal von 16 Austragungen im Bundesfinale. Dieses wird von Sonntag 21. bis Mittwoch 24. Juni in Obertraun (OÖ) über die Bühne gehen.

Der Siegerpokal wurde von Sara Telek im Beisein von WFV-Präsident Robert Sedlacek höchstpersönlich überreicht. Ebenfalls vor Ort war neben vielen Ehrengästen Fachinspektorin für Bewegung und Sport sowie Leichtathletik-Präsidentin Sonja Spendelhofer.

Den Organisatoren, Julia Trieb und Matthias Wernisch, zollt der größte Respekt. „Denn was die beiden in den letzten Wochen auf die Beine gestellt haben, ist auch für Lehrer außergewöhnlich. Da ziehen wir unsere Kappen“, findet das Betreuer-Duo der WFV-Schule, Jessica William und Piringer, für das Wahnsinnsengagement.

Neben dem Finalsieg der Polgargirls schafften es die Burschen ebenso ins Landesfinale, dort unterlagen sie allerdings der SMS 12 Hetzendorf mit 0:5. Somit hat das Polgargymnasium den Landesmeistertitel der Mädchen und die Silbermedaille bei den Burschen erspielt.

FINALE:

Polgargymnasium – SMS 2 Wittelsbachstraße 7:0 (3:0).- Torfolge: 1:0 (6.) Knofl, 2:0 (15.) Knofl, 3:0 (12., 8m) Kalajdzic, 4:0 (26.) Body, 5:0 (29.) Body, 6:0 (37.) Lethner, 7:0 (40., 8m) Russ.

Kader:

Krzywon, Body, Pass, Knofl, Ayvaz, Lethner, Kalajdzic, Pannosch, Lorber, Burgstaller, Isabel, Efe, Russ.

Nach dem Finalsieg jubelten die Polgargirls erleichtert.  copyright: Alexander Matzka                    

Nadia Isabel mit einem Abschluss aufs Tor, doch die Torfrau war dieses Mal Siegerin.  copyright: Alexander Matzka     
„Wie geht’s das?“, fragte sich Kapitänin Sara Kalajdzic. Die anderen Polgargirls hatten aber ihren Spaß bei der Pokalübergabe. copyright: Alexander Matzka     
Am Ende gab es das offizielle Team- und Jubelfoto. copyright: Alexander Matzka    

Papierflugzeug-Weitflug-Wettbewerb 1G

Passend zum Thema „Daten und Diagramme“ im Mathematikunterricht hat die 1G verschiedene Daten aus ihrem Alltag gesammelt, um diese anschließend in Diagrammen darstellen und statistische Kennzahlen bestimmen zu können.

In diesem Zusammenhang wurde ein „Papierflugzeug-Weitflug-Wettbewerb“ veranstaltet. Zunächst wurde die Strecke professionell vorbereitet: Eine Startlinie wurde markiert und die Flugweiten der Papierflugzeuge wurden mithilfe eines langen Maßbandes genau gemessen und dokumentiert.

Anschließend wurden die erhobenen Daten in Kategorien eingeteilt, um sie übersichtlich darstellen zu können. Mit Hilfe von Excel erstellten die SchülerInnen verschiedene Diagrammtypen, darunter Balken-, Säulen- und Kreisdiagramme. Dabei achteten sie besonders auf eine ansprechende und übersichtliche Gestaltung. So wurden Diagrammtitel, Achsenbeschriftungen, passende Farben und Hintergründe ergänzt.

Mag. Franziska Scholz