Vogelhäuser der 3A – eine Birdwatch Kooperation

Birdwatch Österreich bietet auf seiner Plattform Anleitungen zum Bau von Nistkästen an. Eine Vielzahl an Konstruktionen standen zur Auswahl. Mit Hilfe der Biologie-ProfessorInnen haben wir die möglichen Vogelarten an unserem Schulgelände einzukreisen versucht und darauf hin mit dem Bau der Häuser begonnen.

Ziel war es im Anschluss an eine Übung zur Architektur das Lesen von Plänen zu fördern, die Umsetzung von Anleitungen zu üben und die Ergebnisse an die Umgebung anzupassen, die Kästen zu gestalten, bei Bedarf auch zu interpretieren. Der Elternverein hat uns mit finanziellen Mitteln unter die Arme gegriffen und den Ankauf der Materialien ermöglicht.

Weiters danken wir Birdwatch für die bereitwillige Auskunft und die Unterstützung, wenn auch manche Pläne nicht ganz so einfach lesbar waren, wie wir erhofften.

Nun warten wir, was sich in den Bäumen rund um die Schule tun wird. Gemeinsam mit den Fütterkästen der 4E wurde eine Nahversorgung ausgebaut, die vor allem für die Wintermonate Schutz und Überleben bieten soll. Weitere Häuser sind geplant.

Lehrausgang der 3C ins Department für Restaurierung und Konservierung

Die Klasse 3C war am Freitag, den 21. Mai im Department Restaurierung und Konservierung zu Gast. Fr. Prof. Kammer erwartete uns um 9 Uhr am Eingang des Institutes und nach einer kurzen Vorstellungsrunde zwischen SchülerInnen, Frau Kammer und der begleitenden Lehrperson Frau

Schrödl wurden wir in den Vorlesungssaal des Instituts weitergeführt. Dort gab es eine Einführung in Verhaltensregeln, Geschichte des Departments und etwas Grundlagen zum Fach.

Da Frau Kammer die Leiterin der Abteilung Holzrestaurierung ist, war es selbstredend ein Schwerpunkt unserer Führung. Dennoch konnten wir zu Beginn der einstündigen Führung einen Einblick in andere Bereiche bekommen wie Filmrestaurierung und Skulptur.

Die Papierrestaurierung war das erste große Thema. Dort wurden wir von einer Studentin in die Arbeit der RestauratorInnen eingeführt. Anhand einer Tuschzeichnung erklärte sie den SchülerInnen, was ihre Aufgaben sind, wie sie selbst vorgeht, welche Materialien sie verwendet und wie lange sie für die Wiederherstellung eine durch Wasser geschädigten Papierarbeit benötigt. Fragen der SchülerInnen beantwortete sie anschließend sehr ausführlich, damit das Fach für die Kinder greifbar wurde.

In einem weiteren Saal wurde uns die Abteilung Holzrestaurierung vorgeführt. Ein Modell der Stadtbahnbögen aus dem Technischen Museum diente als Objekt für die Erklärung der Eingriffe, die in der Holzrestaurierung gemacht werden müssen. Das Holzmodell nach Entwürfen von Otto Wagner fand Interesse und so waren die Fragen auch entsprechend fundiert, was Fr. Kammer erfreut zur Kenntnis nahm. Ein Spinnrad aus dem Volkskundemuseum war ein weiterer Patient, der auf den Tischen der StudentInnen lag. Hier mussten Hölzer getestet, angepasst und neu geschnitten werden, damit das Gerät wieder funktionstüchtig aussehen konnte. Dazu gab es eine eigene Werkstatt, in der Holztechniken geübt und studiert werden konnten. Dort konnten die SchülerInnen erfahren, wie alte Geräte entwickelt werden, damit Handwerkstechniken rekonstruiert werden können, die es nicht mehr gibt. Dass der Berufseinstieg damals dem Alter unserer SchülerInnen entsprach, machte das Thema anschaulich.

Am Schluss und als Höhepunkt konnten wir einen Blick in eine Kammer werfen, in der gerade ein Zuckerkleid gereinigt und von Tierchen befreit wurde, die den Unterschied von Kunst und Nahrung nicht so genau nehmen. Unter Folie und temperiert auf 19° Celsius wurde es dort neu gemacht.

Nach einer Stunde fanden wir uns im Seminarraum wieder, wo Fr. Kammer zwar eine Einführung vorbereitet hatte, zu der es aber nicht kam, weil wir schon wieder aufbrechen und zurück zur Schule fahren mussten.

Die Fragen zu Studium und Aufnahmeprüfung wurden geklärt. Manche SchülerInnen wollten es genau wissen, speziell wie die Mappe beschaffen sein muss. Vielleicht gibt es Nachwuchs. Ich habe gehört, männliche Studenten fehlen.

Werner Moser (Lehrausgang im Fach Kunst und Gestaltung)

Erasmus+: „Migration Stories: Vienna – Dublin“

Migration Stories – Vienna – Dublin

24 Schüler*innen der 5E bekamen im Rahmen eines Erasmus+ Projektes die Möglichkeit, für eine Woche die irische Partnerschule „Loreto Crumlin, Dublin“ zu besuchen.

Das Projektthema lautete „Migration Stories“ und war besonders interessant, da sowohl an der irischen Partnerschule als auch am Polgargymnasium etwa 30% der Schüler*innen Migrationsbiographien haben. Es wurde Migration als gesellschaftlicher Faktor untersucht und ein Ländervergleich zwischen Österreich und Irland durchgeführt. Abschließend wurde im Rahmen eines Kurzgeschichtenwettbewerbs von allen Teilnehmer*innen eine „Migration Story“ geschrieben. Die Sammlung der Geschichten wird als Online-Buch publiziert.

Im Rahmen des Projekts bekamen die österreichischen Schüler*innen Gelegenheit, das irische Schulsystem kennenzulernen und persönliche Kontakte mit irischen Schülerinnen zu knüpfen. Der wohl auffälligste Unterschied ist, dass es sich bei der irischen Partnerschule um eine reine Mädchenschule handelt und dass Schuluniformen getragen werden. Wir hoffen die irischen Schüler*innen im nächsten Jahr in Wien willkommen heißen zu dürfen. Unterbringung im Hotel und Flug nach Dubin wurden von der Europäischen Union finanziert. (Dr. Karin Zettl, 5E)

Polgargymnasium gewinnt erneut die Volleyball Schülerliga Bundesmeisterschaft!

Letzte Woche fanden die Volleyball Bundesmeisterschaften von 14.4.-17.04.2026 in Klagenfurt statt.

Die Burschen des Polgargymnasiums verteidigten erfolgreich den Titel mit nur einem Satzverlust in 6 Spielen! 

In der Gruppe mit 5 Mannschaften schlug man die besten Schulen aus Kärnten, Tirol, Oberösterreich, Salzburg und qualifizierte sich direkt für das Halbfinale welches 2:0 gegen Niederösterreich gewonnen wurde.

Im Finale besiegte das Team die Partnerschule des TSV Hartberg, Finalist der 1. Bundesliga der Herren, nach einem hart umkämpften Spiel im 3.Satz mit 15: 6. Im ersten Satz verspielten die Burschen der Polgarstraße eine 5-Punkte-Führung, gegen Ende gerieten sie 6 Punkte in Rückstand und holten diese wieder auf, nur leider ging der Satz 25:23 verloren. Der 2. Satz war lange hart umkämpft, ging dann aber an unsere Burschen, die sich im 3. Satz schlussendlich klar durchsetzten.

„Das war eine grandiose und souveräne Vorstellung der Jungs, nur im ersten Satz des Finales war die Nervosität ein bisschen zu groß, aber in Summe haben wir verdient den Titel geholt“, so der zufriedene Coach Andreas Reiser.

Für das Polgargymnasium bedeutet es den 8. Titel bei den Bundesmeisterschaften.

Spielerkader:

Simon Verdino 4B
Jakob Kolodziej 4B
Louis Reininger 3B
Johnlin Ukken 3G
Louis Grünner 3B
Finn Schweiger 2B

Betreuer: Andreas Reiser

Workshop der 1D: „Die Grenze bin ich“

Jeder Mensch hat einen Raum, der körperliche und emotionale Grenzen schützt. In Alltag und Schule wird dieser oft übersehen. Die Fähigkeit, die eigene Grenze zu spüren und zu kommunizieren, ist zentral für Selbstvertrauen, Resilienz und ein gutes Miteinander.

Am 7. April hatte die 1D einen wunderbaren Workshop zu genau diesem Thema mit dem Titel „Die Grenze bin ich“. Die Schüler*innen verabschiedeten sich in einem berührenden Moment mit einem wunderschönen Spruch, der den Geist und das Leitbild unserer Schule gut widerspiegelt. 

Start-Ziel-Sieg beim Krone Hallencup

Dieses Jahr wurde niemand dem Polgargymnasium gefährlich. Zu souverän traten die Mädels auf. Nach der klaren Vorrunde war auch in der Zwischenrunde kein Kraut gegen die Polgargirls gewachsen. So hofften die Gegnerinnen, dass es am Finaltag vielleicht ein Stolpern des Favoriten geben könnte. Denn die Finalgruppe war sehr stark besetzt: Ella-Lingens-Gymnasium (jahrelang auf Augenhöhe mit dem Polgar), SMS 2 Wittelsbach (immer wieder stark) und der Underdog Fichtnergasse. Gegen den ewigen Konkurrenten Ella Lingens war der Start kurios. In der ersten Minute sah Sara Kalajdzic nach einem harten Einsteigen die Blaue Karte und durch das daraus folgenden Freistoßtor stand es plötzlich 0:1. Damit war aber die Strafe wieder aufgehoben und Sara wieder dabei. Im Gegenzug erzielte die Polgargirls dann schon den Ausgleich. Danach zogen diese davon – bis zum 7:1. Am Ende folgte eine zweite Blaue Karte für Fanny Pass wegen Unsportlichkeit (Ball wegschießen), doch es blieb beim 7:1.

Beim Duell der Gruppensieger wackelten die Polgarschülerinnen etwas, doch am Ende war es ein klarer Sieg gegen die Wittelsbachstraße – 8:2. Somit stand der Finaleinzug fest.

Dort wartete der Überraschungsfinalist Leipziger Platz mit zwei starken Spielerinnen von der Vienna. Jetzt waren die Talente des Polgargymnasiums so richtig aufgewärmt. Von Beginn an konzentriert schossen sie ein Tor nach dem anderen – so stand es zur Pause 6:1. Danach war es eine Gala – alle Spielerinnen durften ran und erzielten weitere Treffer zum klaren 11:2-Finalsieg. Trotz des klaren Sieges war die Freude der Siegerinnen riesengroß und die obligate Trainer-Dusche folgte sogleich. Letztes Jahr siegten die Polgargirls in der Vorrunde nur mit 5:3.

In der Westside-Soccer-Arena traten dieses Jahr wieder 44 Schulteams an. Die Polgargirls verteidigten heuer den Titel zum zweiten Mal.

„Meine Mädels steigerten sich im Laufe des Krone-Hallencups immer mehr. Schöne Spielzüge mit teilweise einmal Berühren machten es für die Gegnerinnen extrem schwer, dagegen zu halten. Ich bin extrem stolz auf die Darbietung dieser Polgargirls“, zeigte sich der erfolgreiche Coach Karlheinz Piringer beeindruckt.

Bei der Siegerehrung gab es noch eine große Überraschung: Im Namen des Wiener Fußballverbandes, der auch mit dem Polgargymnasium in Kooperation steht, wurden die siegreichen Mädels und Schulen mit je zwei Erima-Bällen und einem Kuvert mit einem Gutschein für Erima-Sportutensilien beschenkt.

Die Ehrengäste fieberten im Finale ebenso mit: WFV-Schiri-Vertreter Gerhard Benedek und Christian Schlosser, Generalsekretär des WFV, nahmen die finale Gruppenphase genau unter die Lupe. Von Austria Wien waren Torfrau Jasmin Pal und Defensivallrounderin Katharina Schiechtl unter den vielen anfeuernden Fans.

Auszeichnungen:

Beste Torfrau: Rejhana Fekovic (SMS 2 Wittelsbachstraße)

Wertvollste Spielerin: Rümeysa Ersoy (Leipziger Platz)

Torschützenkönigin: Laura Kaltenbach (Fichtnergasse)

Spielerin des Finales: Sara Kalajdzic (BRG 22 Polgarstraße)

Mehr dazu unter: 

https://hallenfussball.at/maedchen-2026/

https://www.instagram.com/kronehallencup

https://www.facebook.com/kronehallencup

Der Wiener Fußballverband übergab in Person von Ex-FIFA-Schiri Gerhard Benedek den Erima-Gutschein an Eulalie Krzywon vom Polgargymnasium.
„Spaßvogel“ Fanny Pass ließ es sich nicht nehmen den Wanderpokal dem Team zu präsentieren.
Nach dem Finale ging das Posten so richtig los, nicht alle waren darauf eingestellt. Zwar ein wenig erschöpft, aber überaus glücklich waren die erfolgreichen Polgargirls.

Fotos:          zVg

ERGEBNISSE:

Vorrunde Gruppe 10:

Polgar – Roda-Roda 15:1 (8:0).- Torfolge: 1:0 (1.) Knofl, 2:0 (2.) Body, 3:0 (3.) Knofl, 4:0 (4.) Lethner, 5:0 (5.) Pannosch, 6:0 (5.) Pass, 7:0 (6.) Lethner, 8:0 (7.) Isabel, 9:0 (11.) Efe, 10:0 (12.) Ruschka, 10:1 (13.), 11:1 (14.) Schmuck, 12:1 (16.) Efe, 13:1 (17.) Kalajdzic, 14:1 (18.) Knofl, 15:1 (19.) Pass.

Polgar – Aspern 16:0 (7:0).- Torfolge: 1:0 (1.) Kalajdzic, 2:0 (2.) Body, 3:0 (3.) Kalajdzic, 4:0 (4.) Kalajdzic, 5:0 (5.) Pannosch, 6:0 (6.) Lethner, 7:0 (8.) Pass, 8:0 (11.) Lule, 9:0 (13.) Lule, 10:0 (14.) Isabel, 11:0 (15.) Ayvaz, 12:0 (16.) Lule, 13:0 (17.) Dahin, 14:0 (19.) Dahin, 15:0 (20.) Schmuck, 16:0 (20.) Dahin

Polgar – Hasenleiten 17:1 (10:1).- Torfolge: 1:0 (2.) Knofl, 2:0 (3.) Body, 3:0 (3.) Kalajdzic, 4:0 (4.) Kalajdzic, 5:0 (6.) Pannosch, 6:0 (7.) Lethner, 6:1 (7.), 7:1 (8.) Burgstaller, 9:1 (10.) Isabel, 10:1 (10.) Lule, 11:1 (11.) Isabel, 12:1 (12.) Isabel, 13:1 (14.) Dahin, 14:1 (17.) Schmuck, 15:1 (17.) Body, 16:1 (18.) Knofl, 17:1 (18.) Knofl.

Zwischenrunde:

Polgar – Leopoldau 13:0 (6:0).- Torfolge: 1:0 (1.) Knofl, 2:0 (2.) Knofl, 3:0 (3.) Knofl, 4:0 (3.) Kalajdzic, 5:0 (4.) Bauer, 6:0 (9.) Pannosch, 7:0 (13.) Stojkovic, 8:0 (14.) Lule, 9:0 (15.) Efe, 10:0 (15.) Palkovich, 11:0 (17.) Lethner, 12:0 (19.) Kalajdzic, 13:0 (20.) Ayvaz.

Polgar – Rudolf-Schönweg 13:0 (7:0).- Torfolge: 1:0 (1.) Knofl, 2:0 (2.) Kalajdzic, 3:0 (3.) Pass, 4:0 (3.) Pass, 5:0 (4.) Kalajdzic, 6:0 (5.) Ayvaz, 7:0 (9.) Pannosch, 8:0 (11.) Lule, 9:0 (14.) Stojkovic, 10:0 (16.) Isabel, 11:0 (18.) Efe, 12:0 (19.) Lethner, 13:0 (20.) Ayvaz

Polgar – SMS 22 Am Kaisermühlendamm 7:2 (4:1).- Torfolge: 1:0 (1.) Knofl, 2:0 (2.) Knofl, 3:0 (4.) Krzywon, 3:1 (7.), 4:1 (7.) Pass, 4:2 (11.), 5:2 (14.) Knofl, 6:2 (15.) Kalajdzic, 7:2 (17.) Lethner.

Finalrunde:

Polgar – Ella Lingens 7:1 (3:1).- Torfolge: 0:1 (1.), 1:1 (2.) Kalajdzic, 2:1 (4.) Knofl, 3:1 (6.) Kalajdzic, 4:1 (13.) Kalajdzic, 5:1 (15.) Knofl, 6:1 (17.) Efe, 7:1 (18.) Pannosch.
Blaue Karte: Kalajdzic (1., Foul), Pass (20., Unsportlichkeit).

Polgar – Fichtnergasse 9:0 (4:0).- Torfolge: 1:0 (2.) Knofl, 2:0 (4.) Kalajdzic, 3:0 (9.) Pass, 4:0 (10.) Ayvaz, 5:0 (12.) Lethner, 6:0 (15.) Pannosch, 7:0 (18.) Lule, 8:0 (19.) Lule, 9:0 (20.) Efe.

Polgar – Wittelsbach 8:2 (4:1).- Torfolge: 1:0 (1.) Body, 2:0 (6.) Kalajdzic, 3:0 (7.) Knofl, 4:0 (7.) Knofl, 4:1 (9.), 5:1 (13.) Pannosch, 6:1 (14.) Burgstaller, 7:1 (15.) Lethner, 7:2 (16.) 8:2 (18.) Isabel.

FINALE:

Polgar – Leipziger-Platz 11:2 (6:1).- Torfolge: 1:0 (2.) Kalajdzic, 2:0 (3.) Knofl, 3:0 (3.) Knofl, 4:0 (4.) Knofl, 5:0 (7.) Burgstaller, 6:0 (8.) Pannosch, 6:1 (10.), 7:1 (12.) Knofl, 8:1 (14.) Kalajdzic, 9:1 (15.) Ayvaz, 10:1 (18.) Lule, 10:2 (19.), 11:2 (20.) Lorber.

Kader:

Russ, Krzywon, Pass, Burgstaller, Body, Lethner, Efe, Knofl, Pannosch, Lule, Isabel, Kalajdzic, Ayvaz, Lorber.

Prominente Gäste am Stadlau-Platz

Während des Donnerstagvormittags Trainings tauchten Mitte März plötzlich zwei Überraschungsgäste bei den jungen Polgargirls auf.

Die Erstklässlerinnen waren noch angespannt und beeindruckt von den beiden. Groundhopper (Fan, der möglichst viele verschiedene Stadien besucht) Alexander Matzka, der auch im NÖFV-Strafausschuss aktiv ist, kam mit Kamera und vielen Fragen. Der ÖFB-Akademie-Leiter Bogdan Frisu wollte wissen, wie das Niveau im normalen Schulablauf ist. 

Matzka, der an die 2000 Fußballplätze europaweit besucht hat, war erstmal schon um 8 Uhr in der Früh auf einem Fußballfeld. „Die Polgargirls nahmen gleich meine Kamera und schossen selbst Fotos“, war Matzka über die Zweitklässlerinnen positiv überrascht. Scheu kannten diese nicht. Matzka hatte einen kurzen Anfahrtsweg. Kam er doch von Hausleiten ohne Stau auf den Stadlau-Platz.

Da eine Spielerin verletzt war, übernahm sie gleich die Co-Trainer-Rolle und leitete die ersten Übungen an. Safiya Mayrabekowa führte souverän durch die Trainingseinheit, da staunte selbst Frisu nicht schlecht: „Wenn sie keine Fußballerin wird, ist ihr ein erfolgreicher Trainerjob sichergestellt.“

Zwischen den beiden Fußballeinheiten konnte kurz auch in das Schulleben eingetaucht werden. Bei einem Kaffee tauschten sich die beiden Gäste mit Lehrern aus und bekamen einen kleinen Einblick. Allerdings war der Vormittag zu kurz und zu schnell vorbei, um alle Eindrücke einordnen zu können. Frisu und Matzka rochen Lunte und werden beim Krone Hallencup-Finaltag in der Westside Soccer Arena mit vor Ort sein.

Am Ende wurde fast das Wichtigste für die Mädels vergessen. Frisu hat ein Geschenk vom ÖFB mit dabei – er überreicht Jasmin Ayvaz ein Leiberl der ÖFB-Frauenakademie inklusive Wimpel. Der Wimpel wird den Weg in den Mädchenfußball-Schaukasten finden und das Leibchen bekommt eine Spielerin …

Zum Abschluss appellierte Frisu noch: „Wir brauchen Breite. Wenn ich hier die Mädels sehe, blutet mein Herz ein wenig, wenn diese jungen, fußballbegeisterten Mädchen noch nicht bei einem Verein regelmäßig Fußball spielen.

Mit viel Freude und Stolz resümierte auch Betreuer Karlheinz Piringer den schnell vergangenen Trainingsvormittag: „Ich wollte den Polgargirls Abwechslung bieten und den Gästen zeigen, wo der Mädchenfußball in der Schule steht. Ich bin überzeugt beides ist gelungen. Jetzt sollten die Schülerinnen noch den Weg zu einem Verein finden, dann werde der nächste Step geschafft.“

Infos zu den Polgargirls:

https://www.instagram.com/polgargirls_maedchenfussball07

https://www.facebook.com/Polgargirls2007

„Co-Trainerin“ Safiya Marabekowa leitete vor den Augen von ÖFB-AKA-Leiter, Bogdan Frisu, überragend die Einheit der Polgargirls.
Bogdan Frisu (Mitte) überreichte Jasmin Ayvaz und Lehrer Karlheinz Piringer ein Dress der ÖFB-Frauenakademie sowie einen Wimpel für den Mädchenfußball-Schaukasten.
Einmal schaffte es Alexander Matzka (rechts hinten) auch vor die Kamera. Die 2A-Polgargirls mit Lina Lorber, Nahla Aldzic und Elina Pauer (von links) sowie den Erwachsenen Bogdan Frisu (links) und Karlheinz Piringer.
Nancy Lechner (links) gab alles im Training und überspielt hier Melissa Haider.

Fotos:          gebührenfrei              Alexander Matzka

Exkursion der 6B zur Klima-Wind-Kanal-Anlage in Wien Floridsdorf

Im Rahmen des Physikunterrichts besuchte die Klasse 6B am 19.03.2026 die weltweit größte Klima-Wind-Kanal-Anlage in Wien (1210).

Nach einem sehr freundlichen Empfang erhielten wir zunächst von Herrn Haschke spannende Einblicke in die Arbeit des Unternehmens. Die RTA Rail Tec Arsenal Fahrzeugversuchsanlage GmbH ist ein international tätiges Institut, das Schienen- und Straßenfahrzeuge, neue Transportsysteme sowie allgemein technische Geräte, die Witterungseinflüssen ausgesetzt sind, testet und erforscht.

Er erklärte uns anschaulich, welche Tests durchgeführt werden und warum diese so wichtig sind. An modernen Schienen- und Straßenfahrzeugen werden heute sehr hohe Anforderungen in Bezug auf Sicherheit, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit sowie Komfort und Umweltfreundlichkeit gestellt. Dabei spielt die sogenannte „Klimatauglichkeit“ eine entscheidende Rolle. Klimatests sind daher eine wichtige qualitätssichernde Maßnahme bei der Entwicklung und Fertigung von Neu- und Umbaufahrzeugen. Im Idealfall werden sogar Prototypen unter realitätsnahen Bedingungen getestet, wie es auch in der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie üblich ist.

Besonders spannend fanden wir, wie realitätsnah extreme Wetterbedingungen in der Anlage simuliert werden können. So sind Temperaturen von +60 bis −45 °C, Schneeregen, Nebel sowie künstlich erzeugte Schneeflocken in verschiedenen Größen möglich. Auch starke Windverhältnisse lassen sich exakt nachstellen. Ziel dieser Tests ist es, dass Fahrzeuge selbst unter extremen Bedingungen sicher funktionieren und den Fahrgästen gleichzeitig ein möglichst angenehmes Reiseerlebnis bieten.

Ein besonderes Highlight war für uns der Rundgang durch die Anlage. Die Größe und technische Ausstattung haben uns sehr beeindruckt, und wir konnten die Dimensionen der Versuchsanlage hautnah erleben. Viele von uns waren überrascht, wie viel Planung, Technik und Know-how hinter solchen Tests steckt.

Insgesamt war der Ausflug für die ganze Klasse eine spannende und lehrreiche Erfahrung. Er hat uns gezeigt, wie wichtig Physik im Alltag und in der modernen Forschung ist.

Mag. Dana Woltron
6B

Kreative Projekte zum griechischen Sagenkreis

Die Klasse 2AB hat sich über die letzten Wochen kreativ mit dem Thema Nacherzählung auseinandergesetzt und ein Fotoprojekt zu „Odysseus und die Sirenen“ auf die Beine gestellt sowie auch mehrere Songtexte zu dem „Trojanischen Pferd“ geschrieben. 

Sehen und lesen sie selbst, was die Ergebnisse der kreativen Auseinandersetzung sind:

Fotoprojekt: Odysseus und die Sirenen

Lied „Trojanisches Pferd“

Christina Salfinger-Windhab und die Deutschgruppe der 2AB