Zum Abschluss eines äußerst erfolgreichen Schuljahres hat die erste Instrumentalklasse des Polgargymnasiums im Rahmen der Projekttage ein ganz besonderes Gemeinschaftsprojekt verwirklicht: Die Schülerinnen und Schüler produzierten ein Musikvideo zu ihrem selbst komponierten Song.
Das fächerübergreifende Projekt verband die Unterrichtsgegenstände Musik, Deutsch, Digitale Grundbildung sowie Kunst und Gestalten. Die Kinder schrieben den Songtext, komponierten die Musik, zeichneten Bilder, gestalteten Animationen und probten ihr Musikstück. Anschließend übernahmen sie auch die Film- und Audioaufnahmen. Von der ersten Idee bis zum fertigen Musikvideo brachten sie ihre Kreativität, ihre Begeisterung und ihre vielfältigen Talente in jeden einzelnen Arbeitsschritt ein.
Bei der Umsetzung konnten die Schülerinnen und Schüler ihre musikalischen, künstlerischen und technischen Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis stellen. Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Gemeinschaftswerk, das Kreativität, Teamgeist und großes Engagement widerspiegelt und auf das die Kinder mit Recht stolz sein können.
Wir wünschen viel Freude beim Ansehen des Videos und beim Hören des Songs der 1g-Klasse!
Am 29. Juni bot sich den Schülern und Schülerinnen der 3B die besondere Gelegenheit, das Japanische Informations- und Kulturzentrum zu besuchen. Schon beim Betreten der Räumlichkeiten wurde den Gästen bewusst, dass sie sich quasi auf extraterritorialem Gelände – einem Stück Japan mitten in der Stadt – befanden. Der Empfang war von der typisch japanischen, tiefen Gastfreundschaft geprägt: Die Besucher wurden überaus herzlich willkommen geheißen, was sofort eine einladende und neugierig machende Atmosphäre schuf.
Kulturvermittlung mit Tradition: Das Kamishibai
Der kulturelle Teil des Tages startete mit einer Reise in die japanische Erzählkunst. Den Gästen wurde das berühmte Märchen „Bunbuku Chagama“ (Die Glücksteekanne) präsentiert. Die Darbietung erfolgte in Form eines Kamishibai (traditionelles japanisches Papiertheater), bei dem die Geschichten durch kunstvolle Bildtafeln lebendig werden.
Begleitend zur Vorführung wurde die historische Brücke nach Europa geschlagen. Unter dem klassischen Erzählanfang „Mukashi, mukashi…“ (Es war einmal…) erfuhren die Teilnehmer, wie japanische Märchen vom späten 19. bis zum frühen 20. Jahrhundert ihren Weg nach Europa fanden und dort die Fantasie der Menschen beflügelten.
Workshop: Die Kunst des Furoshiki
Nach dem theoretischen und erzählerischen Input ging es in den praktischen Teil über. Ein interaktiver Workshop widmete sich dem Furoshiki – dem traditionellen japanischen Einschlagtuch, das bereits seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der Kultur des Landes ist.
Die Teilnehmer lernten die Ursprünge dieses vielseitigen Tuchs kennen, das einst als Kulturbeutel im Bad (daher der Name Furo-shiki) und später als cleveres Transport- und Verpackungsmittel für Waren und Geschenke genutzt wurde. Im Workshop durften alle selbst Hand anlegen und verschiedene Falt- und Knotentechniken ausprobieren, um Gegenstände stilvoll und nachhaltig zu verpacken.
Fazit: Der Besuch war eine gelungene Symbiose aus historischer Wissensvermittlung und praktischer Kulturerfahrung. Ein inspirierender Tag, der die Brücke zwischen Japan und Europa ein Stück weit schmaler gemacht hat.
Am 23. Juni 2026 wurden in diesem Schuljahr bereits zum sechzehnten Mal die „Polgar Lesestars“ gekürt. Alle Unterstufenklassen konnten an dem Wettbewerb teilnehmen. Die über 40 Teilnehmer*innen stellten in drei Runden ihre Lesefähigkeiten auf verschiedenste Weise unter Beweis.
In der ersten Runde wurde das Textverständnis mithilfe von Fragen zu kurzen Texten sowie anderen kleinen Leseübungen überprüft.
Die Teilnehmer*innen, die es in die zweite Runde schafften, lasen aus einem von den Organisatorinnen vorgegebenen Pflichttext. Eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Lehrpersonen des Polgargymnasiums, einer Vertreterin des Elternvereins sowie der Direktorin, entschied schlussendlich, wer es in die Finalrunde schaffte.
Die zwölf Finalist*innen trugen schließlich Ausschnitte aus selbst ausgewählten Texten vor der Jury und dem Publikum, das aus Kandidat*innen und Unterstützer*innen verschiedener Klassen bestand, vor.
Alle Finalist*innen lasen beeindruckend vor, sodass es zu einer knappen Entscheidung kam. Letzten Endes konnten diese Schüler*innen überzeugen:
In der Kategorie der 1. und 2. Klassen ging Bruno Paunescu (2G) als Sieger hervor, gefolgt von Mona Seidl (1D) und Maya Abdullina (1G).
In den 3. und 4. Klassen konnte Rosa Fuhrmann (4D) das Wettlesen für sich entscheiden, den 2. Platz belegte Eliza Popescu (4G) und den 3. Rang Cosmo Schachinger (4H).
Die sechs Gewinner*innen freuten sich über eine Urkunde, eine Medaille und vor allem über Büchergutscheine der Buchhandlung „Seeseiten“, die vom Elternverein zur Verfügung gestellt wurden, herzlichen Dank!
Alle Teilnehmer*innen waren mit sehr viel Eifer bei der Sache und bewiesen, dass Lesen große Freude macht!
Die beiden Organisatorinnen danken den zahlreichen Leser*innen und der Jury für ihre Teilnahme und Unterstützung!
Am 5. Juni 2026 besuchte ein Teil der 7Cbg (2025/26) im Rahmen des “Wahlpflichtfachs Tagespolitik” mit Mag.a Astrid Schabl das österreichische Parlament am Ring in der Wiener Innenstadt. Wir, Lisa Koller, Zamzama Ahmadi und Maja Stojanovic, hatten im Vorfeld die Exkursion im Rahmen der „Projektgestaltung fürs 2. Semester“ organisiert. Nach genauer Planung und anschließender Buchung, nach erfolgreicher Kommunikation mit dem Parlamentsteam vor Ort starteten wir in die Projektzielgerade. Nachdem wir uns durch 29 Paragraphen der Hausordnung gearbeitet hatten, konnten wir unseren Projektteilnehmer*innen detaillierte Infos zur bevorstehenden Exkursion bereitstellen. Für den Eintritt selbst benötigt man prinzipiell einen gültigen Lichtbildausweis (Pass z.B.) und muss eine Sicherheitskontrolle durchlaufen. Das Auflisten aller Teilnehmer*innen ist Standard.
Nach unserer Ankunft vorm „Hohen Haus“ (vom Dänen Theophil von Hansen im griechischen Stil zwischen 1874 – 1883 erbaut) und nach kurzer Zwiesprache mit „Pallas Athene“ (Göttin der Weisheit u.a.), der eindrucksvollen 5,5 Meter hohen Schutzgöttin vor dem berühmten Bauwerk, betraten wir gespannt das Parlamentsgebäude durch den Besuchereingang. Seit der Renovierung (2018 – 2022) befindet sich dieser nun direkt hinter dem Brunnen, hinter Pallas Athene (von Carl Kundmann 1902 errichtet) und den einzelnen Statuen, die die „ausübenden Gewalten“ darstellen. Die Gewaltentrennung wird damit hervorgehoben – zwischen dem Parlament, das die Gesetze beschließt (Legislative) und den Vollziehenden/Kontrollierenden der Gesetze (Exekutive und Judikative).
Beim Eintritt mussten wir eine Kontrolle durchlaufen, die der am Flughafen ähnelt. Dabei wurden unsere Ausweise genau kontrolliert und unsere Taschen gescannt. Die Personenliste musste präsentiert werden.
Im sogenannten „Demokratikum“, dem nun (für alle Besucher*innen) frei zugänglichen Bereich des Parlaments, erwartete uns schon unser auskunftsfreudiger Parlamentsguide, der Kopfhörer für die Führung und Erstinformationen aus- und bekanntgab. Hier können alle Besucher*innen des weitläufigen „Haus des Volkes“ durch interaktive Bildschirme und Ausstellungsgegenstände erste gewichtige Eindrücke zur Parlamentsgeschichte und dem Geschehen drumherum gewinnen. Der Infodesk „Agora“ (der „Marktplatz“ in der Antike) dient nicht nur als „Versammlungsort des Volkes“, sondern auch zur Orientierung im Haus. Auskünfte über Parlamentarismus, Demokratie und Führungen können hier eingeholt werden. Alles in allem eine beeindruckende Location, in deren Kulissen sich Staatsbürger*innen aus aller Welt eifrigst tummeln.
Das HERZ des Hohen Hauses konnte nun mit unsrem Guide durch die eindrückliche „Säulenhalle“ betreten werden. Hier trifft man sich immer wieder für größere Veranstaltungen. Politikinteressierten ist sie auch aus den Medien bekannt. Die Sendungsmacher von „Hohes Haus“, die jeden Sonntag um 12:00 auf ORF2 (öffentlich-rechtlicher Fernsehsender) übertragen, nutzen besagte Säulenhalle auch für Interviews mit Abgeordneten/Mandatar*innen unterschiedlicher Couleur. Aus sämtlichen Innenräumen des Parlaments werden Neuigkeiten über die politische Arbeit im österreichischen Nationalrat und Bundesrat gesendet. Weiters besuchten wir einen Empfangssaal, in dem sich neben zahlreichen Statuen griechischer Gottheiten auch eine moderne Kunstinstallation (von Heimo Zobernig) befindet, die die Öffnung des Parlaments für den öffentlichen Raum und die Bevölkerung symbolisieren soll. Einblick wurde uns auch in den historischen Sitzungsaal gewährt, der früher der Versammlungsort des ,,Abgeordnetenhauses“ war. Heute wird er von der Bundesversammlung genutzt, außerdem finden Feste und Gedenkfeiern des Nationalrats darin statt. Der jetzige – erfolgreiche und „bestens geeichte“- Bundespräsident Alexander van der Bellen wurde darin zweimal feierlich angelobt.
Der Bundesratssitzungssaal wurde uns ebenso detailliert vorgestellt wie unser aller Highlight des Tages: der Nationalratssaal mit seiner imposanten Glaskuppel! Hier durften wir zuerst auf den kreisförmig angeordneten Sitzen der 183 Abgeordneten Platz nehmen und (!) im Anschluss daran prüfende Blicke von der Regierungsbank aus in dieses Plenum werfen! Als Bundes/Vizekanzler*in, Minister*in, Staatssekretär*in in spe, quasi😊! Der NR-Saal war im Zweiten Weltkrieg damals zerstört und später wiederaufgebaut worden. Unter dem spektakulären Glasdach (auch tönbar!) prangt über der Nationalratspräsident*innenbank ein riesiger Adler mit Hammer, Sichel und Krone. Gesprengte Ketten weisen auf B e f r e i u n g hin! Abschließend genossen wir noch den Blick von ganz oben aus der „Demokratiewerkstatt“ hinab auf diesen Saal. So nah am Himmel ist man im ganzen Haus nicht. Schön, dass man der Jugend, die in diesen Räumlichkeiten wichtige politische Workshops besuchen kann, den Blick nach unten und oben öffnet – es scheint fast so, als wolle man hier – „am Juché“- das Hirn aller auslüften, Neues einfangen und den Geist unserer wunderbaren Demokratie mit gehörig frischem Wind umspielen!
Fotos: Zamzama Ahmadi
Maja Stojanovic, Zamzama Ahmadi und Lisa Koller/7Cbg/ TAGESPOLITIK
Ein Schwerpunkt im künstlerischen Unterricht des BG-Zweiges ist die praktische Arbeit im Bereich Druckgrafik. Die Schüler*innen arbeiteten mit der Technik des Tiefdrucks (Kaltnadelradierung in Rhenalonplatten) und druckten mit unserer großen Druckpresse Auflagen von je vier Abzügen auf Baumwoll-Büttenpapier.
Zusätzlich druckten wir in unserer improvisierten Werkstatt im Kunstsaal BE1 auch Monotypien mit Plexiglasplatten und Moosgummidrucke in Hochdrucktechnik. Bei diesen Drucken experimentierten wir mit verschiedenen Linoldruckfarben, den Schüler*innen gelangen wirkungsvolle Farbübergänge, auch Farbklekse beleben die Arbeiten auf Papier.
Typisch für Drucktechniken ist, dass trotz seriellen Arbeitens jeder Originaldruck ein Unikat darstellt, die vielfältigen Ergebnisse sprechen für sich. Wir alle hatten große Freude am Drucken und Experimentieren und sind sehr zufrieden mit den großartig gelungenen Druckgrafiken.
Die BG-Schüler*innen der 6CD und Mag. Doris Sebesta-Deninger
An insgesamt acht spannenden Tagen durften wir verschiedene Volksschulklassen aus dem 22. Bezirk in den Chemiesälen unserer Schule, unter dem Motto Science macht Spaß, begrüßen. Für die jungen Besucher:innen wurde Chemie dabei hautnah erlebbar: Sie konnten Farben mischen, Slime herstellen, spannende Reaktionen beobachten, mit Feuer experimentieren und viele weitere faszinierende Versuche ausprobieren.
Mit großer Neugier, Begeisterung und leuchtenden Augen tauchten die Kinder in die Welt der Naturwissenschaften ein. Am Ende gingen die jungen Forscher:innen nicht nur mit selbstgemachtem Slime, sondern auch mit einem großen Lächeln nach Hause.
Ein herzliches Dankeschön gilt den engagierten Schüler:innen der 4E und 4F, die die Volksschulkinder bei den Stationen großartig unterstützt haben. Ebenso danken wir Prof. Vorlaufer, Prof. Kolber und Prof. Braun für die Organisation, Betreuung und Durchführung dieser gelungenen Chemietage.
Die 16. Bundesmeisterschaft und zugleich die 2. Sparkasse Schülerinnenliga fand von 21.-24. Juni in Obertraun (Oberösterreich) statt. Letztes Jahr konnte der Titel nach einigen Jahren Pause wieder nach Wien ins Polgargymnasium geholt werden. Diesen wollten die Polgargirls heuer verteidigen.
In Gruppe A dominierten die Wienerinnen klar: 2:0-Auftaktsieg gegen die Tirolerinnen aus Wörgl, ein knappes 2:1 gegen die Eisenstädterinnen sowie ein 2:0 gegen Peuerbach und ein 7:1 gegen das Schulzentrum Spittal/Drau. Im Semifinale trafen die Polgargirls auf einen alten Bekannten – den letztjährigen Finalgegner aus Rohrbach.
Dieses Mal wurden die Rohrbacherinnen nach einer kurzen Abtastphase mit 7:1 geschlagen.
Die Truppe von Co-Betreuerin Veronika Zeppetzauer nutzte ohne Kompromisse ihre Chancen und fuhr einen klaren 7:1-Sieg ein. Somit war das große Bundesfinale fixiert. Die Kooperationsschule des Wiener Fußballverbandes traf schlussendlich am Mittwoch bei 35 Grad auf den Landesmeister aus der Steiermark, das BG Rein.
Im Gegensatz zu den ersten Begegnungen gelang schon mit dem ersten Angriff über Jasmin Ayvaz gleich das 1:0 durch Anna Pannosch, die schon im Rückraum dem Ball von ihrer Mitspielerin entgegenlief. Danach folgten noch die eine oder andere sehr gute Einschussmöglichkeit, die entweder die gegnerische Torfrau zunichte machte oder Lenia Knofl oder Kapitänin Ava Body (beides Auswahlspielerinnen des Wiener Fußballverbands) knapp verzogen. So ab der 10 Minute stellten sich die Steirerinnen besser auf die Polgargirls ein und fanden mit ihrem schnellen Spiel in die Spitze auch die eine oder andere Torchance vor.
Nach der Pause änderte sich nichts am Spielgeschehen. Das Polgargymnasium versuchte mit Passspiel in Tornähe zu kommen und die Finalgegnerinnen mit schnellen Umschaltmomenten. Bei der großen Hitze kamen schon harte Zweikämpfe zustande, die aber ohne Verletzungen bleiben. Gegen Ende des Finales standen bei der Karlheinz Piringer-Truppe drei Spielerinnen in der Abwehr und drei griffen an. Damit kam es nie zu einer Überzahlsituation. Erst in der 54. Minute gewann Ayvaz einen Zweikampf auf der gegnerischen Torlinie und dribbelte in den Strafraum, dort bediente sie wieder Pannosch, die in den Ball hineinlief und mit links den Deckel zum 2:0 draufmachte. Geschickt wurden die letzten Minuten von der Uhr gespielt und dann brachen die Dämme und das Wiener Polgargymnasium verteidigte den letztjährigen Titel mit sechs Siegen am Stück. Mit dem Pannosch-Doppelpack wurde der insgesamt neunte Bundesmeistertitel in der 16-jährigen Sparkasse Schülerinnenliga Geschichte eingefahren.
„Ich ziehe meine Kappe von der Leistung der Polgargirls. Bei diesen heißen Temperaturen und der Intensität im Spiel verdienten sie sich den Bundesmeistertitel der Sparkasse Schülerinnenliga“, war Piringer angetan von seinen Spielerinnen.
„Die Polgargirls haben sich in diesen vier Tagen zu einer geschlossenen und harmonischen Mannschaft entwickelt“, stellte Zeppetzauer zufrieden fest.
Viele Ehrengäste aus dem sportlichen Bereich waren vor Ort: Johann Gartner, Chef im ÖFB für Frauenfußball, Bogdan Frisu, Akademieleiter von St. Pölten.
Die Geschäftsführerinnen vom Bundesministerium, Birgitt Schalkhammer-Hufnagl, und vom ÖFB Jasmin Eder (Ex-Polgarschülerin) schupften die Bundesmeisterschaft.
Anna Pannosch freute sich nach dem vorentscheidenden Treffer zum 2:0. Somit erzielte sie einen Doppelpack im Bundesfinale.Zwei Vorlagen zu den beiden Finaltoren lieferte Jasmin Ayvaz. Darüber hinaus fand sie noch einigen Chancen vor, die aber von der guten steirischen Torfrau pariert wurden.Am Ende waren alle Polgargirls erleichtert. Beim Foto mit den Ehrengästen und Sponsoren der 16. Bundesmeisterschaft der „Sparkassen Schülerinnenliga“ kam das müde Siegerlächeln.Das letzte Spiel für die Viertklässlerinnen (Fanny Pass, Mia Lethner, Sophie Burgstaller, Leonie Russ, Ava Body) mit ihrer Klassenvorständin und Co-Trainerin Veronika Zeppetzauer. So schauen erleichterte Bundessiegerinnen aus.Mit dem Meisterteller in der Hand lässt es sich gut lächeln, wenn auch noch die Meistermedaille um den Hals baumelt – so sehen Polgargirls gerne aus. Coach Karlheinz Piringer präsentiert inmitten seiner Polgargirls seine neue Dress, die ihm die Spielerinnen zum Meistertitel schenkten.
Für die Advanced Polgarvoices (Chor der 3. und 4. Klassen, Leitung: Prof. Sabine Schyr und Prof. Sara Starzinger) stand dieses Schuljahr ganz im Zeichen des Choraustauschs mit dem Theresianum Eisenstadt. Bereits im März 2024 wurde der Kontakt mit dem Theresianum hergestellt und die Planungen dafür begannen. In diesem Schuljahr konnte der Choraustausch nun endlich stattfinden.
Im November kamen die SchülerInnen der 3C und 4C des Theresianum für einen Probentag zu uns an die Schule und wir begannen mit der Einstudierung eines gemeinsamen Programms. Im April folgte unser Gegenbesuch in Eisenstadt, bei dem wir sehr herzlich von den SchülerInnen und LehrerInnen des Theresianums empfangen wurden.
Als Abschluss dieses gemeinsamen Chorjahres diente das Schulkonzert des Theresianums im Haydnsaal des Schloss Esterhazy, bei dem wir drei Stücke als großer gemeinsamer Chor präsentierten und sogar ein Stück alleine zum Besten gaben. Im Ambiente des Haydnsaals zu singen, noch dazu vor vollem Saal, war eine ganz besondere Erfahrung für unsere SchülerInnen. Eine kleine Kostprobe unseres Stücks sowie einige Impressionen des Konzerttags finden Sie in folgendem Video, das SchülerInnen der 4D erstellt haben.
Ein besonderer Dank geht an die 3C und die 4C des Theresianums Eisenstadt und insbesondere an Herrn Manuel Pepert, Frau Eva Monetti und Frau Eszter Mayer vom Theresianum Eisenstadt, die diesen Choraustausch erst ermöglicht haben.
Das heurige Landesfinale der Schülerinnen-Fußballliga (SFL) – 1. + 2. Klasse – stand auf hohem Niveau. In der Finalgruppe warteten auf die Polgargirls das BRG Ella Lingens und das BRG Contiweg.
Auf dem SV-Donau-Platz waren die Partien eng. Contiweg verlor gegen das Polgargymnasium mit 2:4 und spielte gegen die Ella Lingens nach 3:0-Führung nur 4:4. Doch das reichte zum Finaleinzug, da das Polgar gegen die Ella Lingens mit 4:0 gewann.
Die Kooperationsschule des Wiener Fußballverbandes, die Polgargirls, starteten überzeugend ins Finale. Bevor die Gegnerinnen den Ball berühren konnten, stand es schon 1:0 für den Favoriten. Bis zur Pause lautete der Zwischenstand 5:1. Im zweiten Abschnitt kamen schließlich alle Spielerinnen zum Einsatz und so stand es nach 30 Minuten 9:2 für die Polgargirls.
Somit wiederholte das Polgargymnasium den Vorjahrestitel und durfte mit dem Pokal stolz nach Hause fahren.
„Das Finale war das Beste, was die Spielerinnen am Finaltag zeigten. Sie kombinierten sich schön durch und schossen überlegt die Tore. Das intensive Coaching von Christina Gaal und Karlheinz Piringer in den ersten beiden Spielen machte sich so bezahlt“, waren die beiden Betreuer froh, dass sie den Polgargirls vorher intensiv etwas mitgaben.
So sehen Sieger aus – die Polgargirls belohnten sich nach einer harten Vorrunde mit einem tollen Finalspiel zum Landesmeistertitel.Kapitänin Jasmin Ayvaz führte die Polgargirls souverän zum Titel. Ihre unwiderstehlichen Durchbrüche waren nicht zu verteidigen.
Fotos: Alex Matzka gebührenfrei
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